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Mittwoch, 12.12.2018
Umfrage zur Kinderbetreuung in der Samtgemeinde Bad Grund (Harz)
Fragebogenaktion für Erziehungsberechtigte
Die Samtgemeinde Bad Grund (Harz) hat das Ziel, sowohl für ihre fünf Kindergärten wie auch für ihre drei Grundschulen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten und entsprechend ihren Möglichkeiten optimale Verhältnisse zu schaffen. Vom Samtgemeinderat eingesetzte Arbeitskreise unterstützen die Verwaltung bei diesen Bemühungen.

Darauf haben jetzt Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann und Fachbereichsleiter Joachim Grupe in einem kürzlich stattgefundenen Pressegespräch hingewiesen.

Der finanziellen Möglichkeiten sind durch die mehr als angespannte Haushaltslage stark eingeschränkt. Zudem hat die Samtgemeinde eine Zielvereinbarung mit dem Land Niedersachsen abgeschlossen, die der Haushaltskonsolidierung dienen soll und insofern zu weiteren Beschränkungen führt. Im Kindergartenbereich kann und darf die Samtgemeinde nur das gesetzlich vorgeschriebene Betreuungsangebot im Regelbetrieb nach KiTAG finanzieren.

Vor dem Hintergrund der bundes- und landespolitischen Gesetzgebung in den Bereichen Familienpolitik, Bildung, Jugendhilfe und Jugendpflege hat sich auch die Samtgemeinde zum Ziel gesetzt, diese Bestrebungen in ihren Inhalten nicht nur zu beachten, sondern auch tatkräftig zu unterstützen.

Ausgangspunkt für alle Überlegungen war eine Bestandsaufnahme, die u.a. auch in Zusammenarbeit mit der hauptamtlichen Jugendpflege vorgenommen wurde und die letztlich im August 2007 in einer Konzeption endete. Bekanntlich schließt bereits seit dem 1. April 2008 das Jugendcafe mit seinen neuen Angeboten (mehr...) eine Betreuungslücke im Nachmittagsbereich für Kinder und Jugendliche im Alter von 6-14 Jahren.

Im Rahmen dieser Bestandsaufnahme wurde jedoch auch deutlich, dass es sehr viele „offene“ Fragen gibt, die ohne Aussagen der Betroffenen nicht zu beantworten sind. Mit Vermutungen und ungenauen Annahmen lässt sich keine aussagefähige und realistische Bedarfsplanung erstellen. So entstand der Gedanke, eine Umfrage zu initiieren, die Antworten auf eine Vielzahl offener Fragen geben könnte, wenn sich die Eltern und Erziehungsberechtigten hieran in großer Zahl beteiligen.

Umfrage soll künftigen und gewünschten Bedarf ermitteln

Daher der Aufruf und die Bitte an Eltern und Erziehungsberechtigte, sich zu beteiligen und sich dabei auch der Chance bewusst zu sein, als Betroffene an einer angestrebten zukunfts- und bedarfsorientierte Planung direkt mitwirken zu können. Die Samtgemeinde möchte hier keine unerfüllbare Erwartungshaltung auslösen und schon gar nicht den Eindruck erwecken, alle Wünsche seien erfüllbar.

Vielmehr möchte sie durch „gesicherte“ Umfragedaten den Bedarf ermitteln und daraus die richtigen Schlüsse für einen künftigen Bedarf ziehen. Es gibt bereits jetzt sehr vielfältige Angebote wie z.B.: die Betreuung von unter dreijährigen Kindern, weitere Betreuungsangebote müssen gesichert, ausgebaut oder gar neu geschaffen werden. Hier gibt das Tagesbetreuungsausbaugesetz vom 27. Dezember 2004 einen Rahmen vor, den die Kommunen spätestens ab 1. Oktober 2010 als Rechtsanspruch zu erfüllen haben. Nicht für alle Angebote ist die Samtgemeinde zuständig. Im Schulbereich lassen sich Veränderungen ohnehin nur in Abstimmung und Zustimmung mit dem Land Niedersachsen verwirklichen. Hier kann aber die Samtgemeinde als Initiator wirken.

Die Samtgemeinde will auf dieses Ziel hinarbeiten, prüft jeweils auch, ob Angebote schon vor 2010 geschaffen werden können. Hier sind die finanziellen Grenzen allerdings aufgezeigt. Es wird jede Chance genutzt, gemeinsam mit den Kindergartenträgern nach machbaren Angeboten zu suchen. So werden Sonderöffnungszeiten angeboten, an denen sich die Samtgemeinde zukünftig auch finanziell beteiligen wird. Gegenwärtig handelt es sich hierbei noch um eine freiwillige Aufgabe, die über die gesetzlich vorgegebene und von der Samtgemeinde auch sichergestellte tägliche „Mindestbetreuungszeit“ hinausgeht.

Das eine enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis Osterode am Harz u.a. mit dem Kinderservicebüro (KiBO) erfolgt, ist selbstverständlich, zumal viele Zuständigkeiten auch hier zu finden sind. Gemeinsam soll ein „Netzwerk“ unterschiedlichster Träger und Akteure zum Wohle der Kinder und Jugendlichen und ihren Familien entstehen.

Die einzelnen Fragen in dem Umfragevordruck machen deutlich, wie weit das Betreuungsspektrum zu hinterfragen ist. Die Fragebogen werden über die Schulen und Kindergärten direkt an die Eltern und Erziehungsberechtigten unmittelbar nach Ende der Ferien verteilt.
 


Gemeinde Bad Grund (Harz)
erstellt am 18.08.2008

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