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Mittwoch, 17.10.2018
Freilichtaufführung „König Hübich und die spanischen Raubvögel“ in einer Neuinszenierung
Hintergrundinformationen
Für das diesjährige Walpurgisspektakel in Bad Grund sind die Vorbereitungen angelaufen. Seit Anfang März proben wieder im alten Rathaus am Markt die Laiendarsteller für ihre großen Auftritt.

Träger der Veranstaltung ist seit vielen Jahren schon der örtliche Kur- und Verkehrsverein. In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai sind in den vergangenen Jahren stets mehrere Tausende von Besuchern in Bad Grund gewesen, um am teuflischen Treiben auf dem historischen Marktplatz oder auf der Naturfelsenbühne am Hübichenstein teilzuhaben.

Wenn auch nicht immer die Veranstaltungen vom Wetter begünstigt waren, haben sich jedoch davon weder die Akteure noch die Besucher verdrießen lassen und mit dazu beigetragen, dass in Bad Grund mit die größten Walpurgisspiele des Harze durchgeführt werden.

In diesem Jahr soll das Freilichtspiel „König Hübich und die spanischen Raubvögel“ von Manfred von Daak gezeigt werden, das 1985 uraufgeführt, dann einmal in 1994 gespielt wurde und für 2005 neu inszeniert ist. Das Stück hat nicht nur einen geographischen Bezug zum Hübichenstein, weil dieser als nördlichste Spitze des Violenberges das Wahrzeichen für Bad Grund ist, auch inhaltlich basiert das Theaterstück auf historischen Überlieferungen. In der Ortschronik ist festgehalten, dass 1626 im Dreißigjährigen Krieg eine Schwadron „spanischer Landsknechte“ der Truppen des Feldherrn Tilly aus dem Gittelder Quartier kommend die Bergstadt Grund niederbrannten und in Schutt und Asche legten. Wohl der schwärzeste Tag in der Geschichte Bad Grunds.

Vor diesem historischen Hintergrund lässt der Autor in dem Walpurgisstück die Personen der Handlung agieren. Nach dem Prolog des Grundner Hirten (Frederik von Daak) berichten zwei Bergleute (Franzesca Knopp und Kai Wollenweber) zunächst von der heimlich beobachten Quartiersuche spanischer Landsknechte in Gittelde. Das führt zu großer Sorge beim Oberförster Bertram (Uwe Sommermeyer), dessen Braut Sophie (Stefanie Lehmberg) ausgerechnet am Walpurgistag ihre kranke Mutter in Wildemann besuchen will. Sie lässt sich jedoch von ihrem Vorhaben nicht abbringen und wird dabei beschützend von König Hübich (Verena Lenz) und den Zwergen (Anna-Lena Lösch, Theresa Kistner, Rachel Furler, Mona Eggers und Swena Holland) begleitet. Zu einem ersten Stelldichein der Hexen (Erika Fähmel, Liane Oppermann, Gudrun und Jean-Jaqueline Schubbert) kommt es am Hübichenstein; sie sammeln sich auf ihrem Flug zum Brocken, um Urian (Fred Langner) zu treffen. Hierbei werden sie zunächst von den Landsknechten (Herbert Edert, Janick und Jessica Dorr) gestört, die nahe des Hübichensteines ein Festgelage abhalten wollen. Zu diesen gesellt sich dann der Obrist von Holaucke (Manfred Bruns) mit seiner Marketenderin (Karsta op de Beek). Sophie wird von den Spaniern gefangen genommen; der Befreiungsversuch ihres Bräutigams Bertram scheitert. Auch er wird arretiert und wird mit Sophie Zeuge des weiteren teuflischen Treibens. Dieses Spektakel gipfelt in einem furiosen Hexentanz, der von der MTV-Hexentanzgruppe (Efi Schulz, Rita Hockemeyer, Karla Mattlener, Heike Metge, Else Milas, Ellen und Gudrun Mönnich, Ingrid Schmidt, Christel Schön, Ingrid Steinke und Katharina Kern) aufgeführt wird. Den ganzen Spuk beendet dann die Maienkönigin (Christiane Lehmberg) mit ihren Elfen (Denise Fähmel, Alina Eggers, Finja Holland, Joana Weilert). Urian und seine Hexenschar, begleitet von Holaucke und der Marketenderin Rita, begeben sich auf ihre Flug zum Brocken, nachdem sie vergeblich versucht haben, in den Besitz des Goldschatzes von König Hübich zu kommen.

Der Autor führt wiederum selbst Regie und wird unterstützt von Fred Langner als Regieassistenten. Als Souffleure konnten erneut Cati Naumann und Adolf Schulz gewonnen werden. Um die Requisiten kümmern sich Sieglinde Langner, Bärbel Lenz, Christa Gottschalk und Christa von Daak. Für Technik/Ton/Videoaufzeichnung/Auf- und Abbau sind Jens Naumann, Wiebke Scharf, Herbert Metge, Bernd Schubbert, Bernd Fähmel, Karl-August Rode, Jan und Klaus Haut, Jan Peters sowie Andreas Lehmberg verantwortlich. Für die pyrotechnischen Effekte sorgt die Firma Schneider Pyrotechnik aus Goslar.

(Text: Manfred von Daak, Bad Grund)

 

Gemeinde Bad Grund (Harz)
erstellt am 05.04.2005

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